Stolpersteine

Vielleicht kennst Du auch diese Postkarte mit einer Krone drauf und dem Spruch „hinfallen –aufstehen – Krone richten – weitergehen“. Das passt ganz gut auch zu Zielen, denn natürlich können auf dem Weg zu Deinem Ziel auch Stolpersteine auftauchen. Wie Du damit umgehst, erfährst Du im dritten und letzten Teil meiner kleinen Serie zum Thema Ziele. 

Hindernisliste

Damit Du nicht beim ersten Hindernis direkt die Flinte ins Korn wirfst und das Ziel abhakst, überlege Dir bereits im Vorfeld, welche Hindernisse auftreten können. Nehmen wir an, Dein Ziel ist, 2 Mal die Woche joggen zu gehen, Montag und Donnerstag. Was machst Du, wenn es am Montag regnet? Gehst Du trotzdem? Hast du Regenkleidung? Oder suche Dir sofort einen Alternativtermin und trage Dir das Joggen für Dienstag in den Kalender ein, wenn Du bei Regen so gar nicht laufen magst.

Nimm Dir also das Ziel, das Du mit der SMART-Technik formuliert hast und überlege Dir mögliche Hindernisse. Schreibe hinter jedes Hindernis direkt dazu Strategien, wie Du damit umgehst, wenn diese Hindernisse auftauchen. So bist Du gut vorbereitet und sagst Dir nicht direkt „ach, das klappt ja doch nicht, dann lasse ich es eben“.

Betroffene informieren

Auch ist es sinnvoll, Menschen, die von der Zielsetzung betroffen sind, in Deine Pläne mit einzubeziehen. Möchtest Du jetzt Montags und Donnerstags Sport machen, bislang hast Du aber mit Deinem Partner die Abende auf der Couch verbracht, erzähle ihm im Vorfeld von Deinem Ziel. So ist er nicht enttäuscht, wenn er die Zeit nicht mit Dir verbringen kann, vielleicht geht er ja sogar mit 😉 So minimierst Du hemmende Faktoren von außen.

Hol Dir Unterstützung

Was ebenfalls bei der Zielerreichung hilfreich ist: Unterstützung. Suche Dir ein paar Menschen in Deinem Freundes- und Bekanntenkreis und erzähle ihnen von Deinem Ziel. Natürlich sollten es Menschen sein, die es gut mit Dir meinen und die nett nachfragen. Oder wenn du ab und zu einen A…tritt brauchst, dann suche Dir auch hierfür den richtigen Menschen. Bitte ihn oder sie, Dir ab und zu in den Hintern zu treten, damit Du dran bleibst. Hier hilft es besonders, wenn Du nach außen kommunizierst, was Du in welchem Zeitraum erledigt haben möchtest. Zum Beispiel, bis nächsten Freitag rufe ich XY an. So wirst Du gefragt werden, ob Du das schon erledigt hast. Meistens erledigen wir die Dinge dann lieber, statt zu erklären, warum wir es nicht getan haben. Probiere es aus, welche Strategie hier für Dich die passende ist.

Auch kleine Schritte führen zum Ziel

Große Ziele unterteilst Du am besten in Teilzeile und diese terminierst Du auch wieder. Wie bei einer Projektplanung im Unternehmen. So kannst Du zwischendrin, Deine Erfolge messen und siehst, dass Du auf einem guten Weg bist, Dein großes Ziel zu erreichen. Das motiviert zusätzlich. Mache Dir bewusst: auch kleine Schritte führen ans Ziel. Mit jeder Kleinigkeit kommst Du Deinem Ziel ein bisschen näher.

Die ersten 48 Stunden sind entscheidend

Und wenn Du Dir ein neues Ziel gesetzt hast, mache den ersten Schritt innerhalb der nächsten 48 Stunden. Auch dies erhöht die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung. So nutzt Du direkt die Anfangsenergie und der erste Schritt ist getan. Dies kann auch nur eine Kleinigkeit sein, wie z. B. im Internet recherchieren, einen Anruf tätigen.

Viel Spaß und Erfolg beim Umsetzen Deiner Ziele! Und wenn Du dabei Unterstützung brauchst, melde Dich bei mir!

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