Raus aus der Komfortzone, Kinder!

In einem der letzten Blogartikel ging es darum, dass man manchmal aus der Komfortzone raus muss, um neue Dinge zu erreichen.

Kurz danach ist mir durch folgende Situation bewusst geworden, dass dies nicht nur für mich, sondern auch für meine Kinder gilt.

Freier Tag mit Kindern

Rosenmontag hatten meine Kinder schulfrei und da ich montags ja frei habe, mussten sie auch nicht in die Betreuung sondern wir drei hatten einen freien Tag zu Hause. Natürlich habe ich mich auf diesen Tag mit meinen Kindern gefreut. Da ich die Zeit montags sonst aber immer für mich, das Coaching und den Haushalt nutze, habe ich mir überlegt, wie ich das unterbringen kann, auch wenn die Kinder zu Hause sind.

Kinder allein zu Haus

Als die Kinder ausgeschlafen hatten, wollten sie erst spielen und hatten noch gar keinen Hunger. Da dachte ich mir, die Zeit kann ich doch nutzen. Ich habe den Kindern Müsli hingestellt (falls doch der Hunger kommt) und mit ihnen besprochen, dass ich eine Runde joggen gehe. Auf dem Rückweg wollte ich beim Bäcker vorbei, dass wir dann gemütlich frühstücken können. Ich habe die Kinder also eine halbe Stunde allein zu Hause gelassen, um joggen zu gehen. Als ich wieder kam, hatte ich was für mich getan. So war ich ausgeglichen und bin ganz anders in den Tag gestartet.

Traue deinem Kind etwas zu!

Natürlich ist dies abhängig vom Alter und auch von der Entwicklung deines Kindes. Aber ich möchte dich ermutigen, darauf zu achten, wann du deinem Kind was zutrauen kannst. Die Kinder werden größer und brauchen nicht mehr die volle Aufmerksamkeit wie in der ersten Zeit. Für die Kinder heißt es damit auch „raus aus der Komfortzone“. Wenn du ihnen zutraust, mal alleine zu bleiben oder mal selbst für das Frühstück zu sorgen, sind die Kinder hinterher stolz, was sie alleine geschafft haben.

Fang klein an

Wenn du immer alles für die Kinder machst, gewöhnen sie sich daran und sind irgendwann zu bequem oder auch zu ängstlich etwas alleine zu machen. Schaue auch mal, in welchen Situationen du den Kindern Dinge abnimmst, die sie eigentlich schon längst selbst können, nur damit es schneller geht. Ich ertappe mich häufig morgens dabei, dass ich meinem Sohn beim Anziehen helfen will, damit es schneller geht. 😉

Fange also mit Kleinigkeiten an und lasse die Kinder zum Beispiel auch mal nur für 15 Minuten allein. Du wirst sehen, ihr habt alle was davon. 

Was traust du deinem Kind schon zu? Teile deine Erfahrung in den Kommentaren! 

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